Erst die Ursache. Dann das Lächeln.

Mit mykie® setzen wir dort an, wo schiefe Zähne entstehen.

Steht der Mund Ihres Kindes oft offen?
Atmet es nachts hörbar, schnarcht es oder schiebt sich die Zunge beim Schlucken zwischen die Zähne?

Was wie eine kleine Angewohnheit aussieht, formt Tag für Tag Kiefer und Gesicht. Genau hier setzt mykie® an. Wir warten nicht, bis Zähne schief stehen. Wir kümmern uns um das, was sie schief wachsen lässt.

Was ist mykie®?
Myofunktionelle Kieferorthopädie kurz erklärt

Der Name mykie® ist kurz für myofunktionelle Kieferorthopädie.

Die Idee dahinter ist einfach: Muskeln formen Knochen. Lippen, Zunge und Atmung wirken rund um die Uhr auf den wachsenden Kiefer, viel länger als jede Zahnspange.

Sind die Lippen geschlossen, ruht die Zunge oben am Gaumen und atmet Ihr Kind durch die Nase, bekommt der Kiefer die Impulse, die er zum Wachsen braucht. Fehlen sie, bleibt er oft zu schmal. Dann fehlt den bleibenden Zähnen der Platz. Deshalb setzt mykie® an zwei Stellen zugleich an: sanfte kieferorthopädische Geräte für Kiefer und Zähne, gezieltes Training für Lippen, Zunge und Atmung.

Offene Mundhaltung, Mundatmung & Co.:
Woran Sie es erkennen

Viele Anzeichen fallen im Alltag kaum auf. Achten Sie ein paar Tage lang bewusst darauf, ob Ihnen etwas davon bekannt vorkommt:

  • Der Mund steht tagsüber oder im Schlaf häufig offen.
  • Ihr Kind atmet überwiegend durch den Mund statt durch die Nase.
  • Es schnarcht oder schläft unruhig.
  • Die Zunge drückt beim Schlucken oder Sprechen gegen die Zähne, Ihr Kind lispelt.
  • Daumen, Schnuller oder Lippenbeißen sind noch ein Thema.
  • Ihr Kind schmatzt deutlich und meidet feste Kost.
  • Die Zähne stehen eng, die Schneidezähne stehen vor oder der Biss schließt nicht richtig.

Trifft einer oder mehrere dieser Punkte auf Ihr Kind zu? Dann lohnt sich ein Blick von uns. Nicht jede Auffälligkeit muss behandelt werden. Aber früh hinschauen lohnt sich und kann später viel ersparen.

Was mykie® für Ihr Kind bewirken kann

  • Mehr Platz für bleibende Zähne.
    Ein Kiefer, der sich gut entwickelt, bietet den Zähnen Raum, gerade durchzubrechen.
  • Nasenatmung statt Mundatmung.
    Die Nase filtert, wärmt und befeuchtet die Atemluft. Das kann sich auch auf den Schlaf positiv auswirken.
  • Weniger Aufwand später.
    Eine spätere Behandlung fällt häufig kürzer und einfacher aus. In vielen Fällen lässt sich das Ziehen bleibender Zähne vermeiden.
  • Stabilere Ergebnisse.
    Wer die Ursache behandelt, senkt das Risiko, dass Zähne später zurückwandern. Was wir nicht versprechen: dass nie eine Zahnspange nötig wird. Jedes Kind wächst anders. Wer die Ursachen früh angeht, schafft aber die besten Voraussetzungen.
Übrigens: Das Prinzip gilt ein Leben lang.
Auch Jugendliche und Erwachsene profitieren davon, wenn Zunge, Lippen und Atmung mitarbeiten, etwa begleitend zu einer Aligner-Behandlung.

Häufige Fragen zu mykie®

Besonders gut wirkt mykie® im Wachstum, typischerweise im Grundschulalter zwischen sechs und zehn Jahren. Wir empfehlen einen ersten Termin mit etwa sechs bis sieben Jahren. Fällt Ihnen schon früher etwas auf, kommen Sie gern eher.

1. Kennenlernen.
Im Beratungstermin schauen wir nicht nur auf die Zähne. Uns interessiert auch,
wie Ihr Kind atmet, schluckt und die Lippen schließt.
 
2. Genau hinsehen.
Fotos, ein digitaler Scan und ein Funktionsbefund zeigen uns, wo wir ansetzen. Daraus entsteht ein persönlicher Therapie- und Kostenplan.

3. Trainieren.
Ihr Kind übt täglich fünf bis zehn Minuten: Lippen schließen, durch die Nase atmen, die Zunge an den Gaumen legen. Dabei hilft der sogenannte Trainer, ein weiches Gerät zum Einsetzen. Ihr Kind trägt ihn in der Regel tagsüber rund eine Stunde und während der Nacht.
 
4. Wachsen lassen.
Wo der Kiefer mehr Platz braucht, kommt eine kleine herausnehmbare Zahnspange hinzu. Bei den Kontrollterminen sehen Sie und Ihr Kind, was sich schon verändert hat.
 
5. Dranbleiben.
Die aktive Phase dauert in der Regel rund anderthalb Jahre. Danach sichern wir das Erreichte, bis der Zahnwechsel abgeschlossen ist.
 
Ganz offen: mykie® ist Teamarbeit.
Ohne tägliches Üben und ohne Eltern, die erinnern und anfeuern, funktioniert es nicht. Mit ihnen umso besser.

Die aktive Phase dauert in der Regel rund anderthalb Jahre. Danach wird das Erreichte gesichert, meist nur noch nachts und mit Kontrollen in größeren Abständen.

Rund fünf bis zehn Minuten Üben pro Tag. Den Trainer trägt Ihr Kind zusätzlich etwa eine Stunde tagsüber und nachts. Das passt neben Schule, Sport und Spielen.

Die Trainingsgeräte sind weich und herausnehmbar. Anfangs sind sie ungewohnt, die meisten Kinder gewöhnen sich aber schnell daran.

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Häufig fällt eine spätere Behandlung kürzer und einfacher aus, manchmal ist sie gar nicht mehr nötig. Wie es bei Ihrem Kind aussieht, besprechen wir ehrlich mit Ihnen.

Das hängt vom Befund und von Ihrer Versicherung ab. Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an einer Frühbehandlung nur bei bestimmten, ausgeprägten Befunden. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif. Sie erhalten vor Beginn einen transparenten Kostenplan.

Ja. Form und Funktion beeinflussen sich in jedem Alter. Bei Erwachsenen hilft das Training vor allem, Behandlungsergebnisse dauerhaft stabil zu halten.
Sie möchten wissen, ob mykie® zu Ihrem Kind passt?

Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und freuen uns auf Sie und Ihr Kind.
Schnelltest für Eltern

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Ist eine kiefer­orthopädische Frühbehandlung sinnvoll?

Beantworten Sie sieben kurze Fragen und erhalten Sie eine erste Orientierung, ob für Ihr Kind eine kieferorthopädische Frühbehandlung notwendig und hilfreich sein könnte.

Beantworten Sie jede Frage mit Ja oder Nein.

Der Test ersetzt keine fachliche Untersuchung. Er hilft Ihnen dabei, mögliche Auffälligkeiten frühzeitig einzuordnen.

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Ihre erste Orientierung

Bitte betrachten Sie das Ergebnis als unverbindliche Orientierung und lassen Sie die Situation bei Fragen individuell fachlich beurteilen.

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Anfahrt

Dr. Kamilla Neubauer

Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie
Frankfurter Straße 114
63150 Heusenstamm

Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag
 8:00 – 12:00 | 13:00 – 18:00

Gut zu wissen vor Ihrem ersten Termin

Liebe Eltern, liebe Patientinnen, liebe Patienten,

die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen kieferorthopädische Behandlungen nur in bestimmten Fällen: bei Kindern und Jugendlichen erst ab einem gewissen Schweregrad, bei Erwachsenen in der Regel gar nicht.

Eine Zahnzusatzversicherung kann diese Lücke schließen. Darüber hinaus gibt es verschiedene individuelle Zusatzleistungen, die je nach Behandlung sinnvoll sein können. Selbstverständlich besprechen wir diese Leistungen und die damit verbundenen Kosten vorab transparent mit Ihnen.

Wichtig ist der Zeitpunkt: Sie leistet in der Regel nur, wenn sie vor dem ersten Beratungstermin abgeschlossen wurde. Danach gilt die Behandlung meist als bereits angeraten.

Einen guten Überblick als unabhängiges Vergleichsportal bietet unter anderem: www.waizmanntabelle.de.

Unser Tipp: Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz in Ruhe, bevor Sie zu uns kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Praxisteam Dr. Neubauer